Bier mochte ich schon immer gern. Natürlich nicht direkt von Kindesbeinen an, das erste schmeckte grauenhaft. Vielleicht war es gerade dieses Erlebnis, das mich bei späteren Versuchen darauf achten ließ, was genau ich mir da einschenkte und warum das eine schmeckt und das andere nicht.

Kurz gesagt: Die billige Massenware konnte mich schon damals bestenfalls für einen halbstarkenüblichen Rausch begeistern und auch das nicht besonders oft. Und die damals gerade aus der beginnenden Not des Braugewerbes geborenen und beliebig austauschbaren "Premiumbiere", die vor allem nach Wasser und Kohlensäure schmeckten, machten mir (damals vor allem im Wortsinn) Kopfschmerzen.

So habe ich schon immer gerne unbekannte und ausländische Sorten probiert, mich nach Spezialitäten umgesehen und auch mit Interesse verkostet. Auch, wenn man die zu jener Zeit nur mit Glück oder Suchfleiß bekam.


2015 Wurde ich durch zwei Freunde angefragt, zusammen mit ihnen mit dem Bierbrauen anzufangen und mit geringstem Maschinenaufwand auf kleinstem Raum auf traditionelle Art Biere herstellen, die nach etwas schmecken, seither bin ich dem Hopfen, der Gerste, Hefe und Wasser verfallen und treu geblieben.


Martin Blumenthal



































                     Wir sind dabei !!!!!!! Ihr auch???

 
Danke, für Euren Besuch am ersten Zugersee Bierschiff